Christian Morgenstern: „Weil“, so schließt er messerscharf, „nicht sein kann, was nicht sein darf!“

Wer je mit der deutschen Sprache gehadert hat, mit ihrer vermeintlichen Härte und komplizierter Kühle, wer je glaubte, in Klang und Rhythmus ließe sich dieses Idiom nie mit den romanischen vergleichen, der nehme sich diesen Dichter zur Brust – und er wird mit ihm das Deutsche wieder in sein Herz schließen. (Christoph Pollmann)
Besonders in den „Galgenliedern“ entfaltet Morgenstern seine außergewöhnliche Klangmalerei und seinen scharfsinnigen Sprachwitz, dessen Sinnentschlüsselung oft eines „zweiten und dritten Blickes“ bedarf. Seine Humoresken sind keineswegs bloße Spielerei, sondern, mit den Worten des Dichters gesprochen, „Spiel-und-Ernst-Zeug“. Ein Blick auf sei Leben und sein abwechslungsreiches, schillerndes Werk mit der Musik von Martin Meyer.

morgenstern

Textbuch Christian Morgenstern

Mitschnitt einer öffentlichen Veranstaltung